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07. Mai 2026: Das KZ-Unterriexingen – Vortrag von Hans Bader im Seminarraum

Hans Bader referiert im gut besuchten Seminarraum.

Im gut besuchten Seminarraum hielt Hans Bader vom Bürgerforum Unterriexingen einen sehr informativen Vortrag über das KZ Unterriexingen. Nur ca. 8 km vom Vaihinger Lager entfernt und von dort mit Lebensmitteln versorgt wird es von Überlebenden als Totenlager beschrieben. In seiner kurzen Existenz von Anfang November 1944 bis Mitte März 1945 sind etwa 360 Häftlinge gestorben. 250 von ihnen wurden ursprünglich in Unterriexingen in Massengräbern verscharrt, 113 in Vaihingen bestattet. Eine eindrückliche Beschreibung über die Zustände gibt Jules Schelvis, holländischer Jude, der am Ende seiner Leidenszeit sowohl Vaihingen als auch Unterriexingen überlebte. In seinen Erinnerungen “Eine Reise durch die Finsternis“ schreibt er über seine Ankunft in Unterriexingen: „Als ich aus dem LKW sprang, blieb ich sofort im dicken Schlamm stecken.
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zuletzt aktualisiert am 09.05.2026

Aktuelles

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Die KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz e.V.

hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Opfer zu ehren, gegen Vorurteile, Ignoranz, Radikalismus und Fanatismus zu arbeiten und die Kontakte zu Überlebenden und ihren Nachkommen aufrecht zu erhalten.

In Gedenkfeiern und durch weitere Aktivitäten versucht sie, die Ereignisse im Glattbachtal im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu halten. Mit dieser Internetpräsenz informiert sie über die Geschehnisse und leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung der Regionalgeschichte im Landkreis Ludwigsburg.

Im Konzentrationslager Vaihingen/Enz

wurden zwischen August 1944 und April 1945 etwa 1700 Menschen durch unmenschliche, erniedrigende und schreckliche Arbeits- und Lebensbedingungen Opfer des nationalsozialistischen Terrorregimes.

Zunächst als Arbeits-, dann als Krankenlager organisatorisch dem Konzentrationslagers Natzweiler im Elsass unterstellt wurden dort etwa 5000 Häftlinge aus über 20 Nationen ganz Europas inhaftiert und der „Vernichtung durch Arbeit“ ausgesetzt bzw. ihren schwersten Krankheiten und der mangelhaften Hygiene und völlig unzureichenden Versorgung überlassen.