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Weichenstellungen für die Gedenkstättenarbeit der Zukunft
Am Sa., 31. Januar 2026, hielt unser Verein „KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz e.V.“ seine diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung ab, traditionell im Gasthaus Engel in der Fußgängerzone.
Einerseits blickte man auf ein ereignis- und erfolgreiches Jahr 2025 zurück, das nicht nur geprägt war von der sehr gut besuchten und von der Presse wohlwollend betrachteten großen Gedenkfeier zum 80. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers im Glattbachtal im April. Nahezu alle Kennzahlen sind deutlich gestiegen: Zum ersten Mal in der Geschichte konnte man in einem Kalenderjahr über 3.000 Gäste begrüßen, die Mitgliederzahl stieg (im Vergleich zu anderen Vereinen durchaus bemerkenswert) auf über 120, auch das finanzielle Ergebnis war sehr erfreulich. Daneben wurden überaus zahlreiche Führungen unterschiedlichster Gruppen aus dem In- und Ausland durchgeführt und die allmählich etwas in die Jahre gekommenen Baulichkeiten am Fuchsloch umsichtig und behutsam instandgesetzt und gepflegt.
So konnte man andererseits beherzt in die Zukunft blicken. Das bestehende Vorstandsteam um Rainer Mayer trat geschlossen und erfolgreich zur Wiederwahl an und wird den Verein auch die kommenden beiden Jahre leiten mit dem beruhigenden Wissen, dass ihm eine ganze Schar breit und vielfältig engagierter Aktiver im erweiterten Vorstand, darunter auch Personen, die erst kürzlich dem Verein beigetreten sind, kompetent zur Seite steht. Die umfangreichen Maßnahmen auf dem Feld der Digitalisierung, vorbereitet von unserer Mitarbeiterin Frau Hähner, stehen kurz vor der Veröffentlichung – wir dürfen einen „Meilenstein in der Geschichte der Gedenkstätte“ erwarten, so Rainer Mayer. Daneben werden die Kooperationen mit verschiedenen lokalen Schulen und dem Verein „Kulturerben e.V.“ weiterentwickelt werden. Und gleich im März präsentiert der Verein die anspruchsvolle sprachkritische Ausstellung „Man wird doch wohl noch sagen dürfen“, kuratiert vom Ulmer Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg, in der Vaihinger Stadtkirche. Der wichtigste Termin aber wird auch in diesem Jahr wieder die Gedenkfeier auf dem Ehrenfriedhof sein: am Sonntag, 12. April, 15 Uhr.
zuletzt aktualisiert am 03.02.2026 im Mitarbeiterbereich
Aktuelles

Weichenstellungen für die Gedenkstättenarbeit der Zukunft – Bericht zur Mitgliederversammlung am 31.01.2026
Am Sa., 31. Januar 2026, hielt unser Verein „KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz e.V.“ seine diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung ab, traditionell im Gasthaus Engel in der Fußgängerzone. Einerseits blickte man auf ein ereignis- und erfolgreiches Jahr 2025 zurück, das

Lesung im Seminarraum: Asbjørn Halvorsen – Fußballstar im Vaihinger Konzentrationslager
Jürgen Kowalewski aus Hamburg stellte am 18. November 2025 im gut besuchten Seminarraum der KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz sein gerade erschienenes Buch „Ein HSV-Star in Widerstand und KZ“ über Asbjørn „Assi“ Halvorsen vor. Der 1898 in Sarpsborg

Eindrückliche Gedenkveranstaltung am Jahrestag der Reichpogromnacht in der Peterskirche
Auf Initiative dreier Musikerinnen aus dem Raum Vaihingen/Enz organisierte die KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz am Sonntag, den 9. November 2025 eine nicht alltägliche Gedenkveranstaltung. Rund 100 Besucher/innen in der gut besetzten Peterskirche erlebten eine eindrückliche Veranstaltung getragen

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Die KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz e.V.
hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Opfer zu ehren, gegen Vorurteile, Ignoranz, Radikalismus und Fanatismus zu arbeiten und die Kontakte zu Überlebenden und ihren Nachkommen aufrecht zu erhalten.
In Gedenkfeiern und durch weitere Aktivitäten versucht sie, die Ereignisse im Glattbachtal im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu halten. Mit dieser Internetpräsenz informiert sie über die Geschehnisse und leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung der Regionalgeschichte im Landkreis Ludwigsburg.


Im Konzentrationslager Vaihingen/Enz
wurden zwischen August 1944 und April 1945 etwa 1700 Menschen durch unmenschliche, erniedrigende und schreckliche Arbeits- und Lebensbedingungen Opfer des nationalsozialistischen Terrorregimes.
Zunächst als Arbeits-, dann als Krankenlager organisatorisch dem Konzentrationslagers Natzweiler im Elsass unterstellt wurden dort etwa 5000 Häftlinge aus über 20 Nationen ganz Europas inhaftiert und der „Vernichtung durch Arbeit“ ausgesetzt bzw. ihren schwersten Krankheiten und der mangelhaften Hygiene und völlig unzureichenden Versorgung überlassen.
