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Rückblick auf die Veranstaltung mit Hans H. Pöschko am 27.01. und auf die Mitgliederversammlung vom 20.01.24

Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar sprach Dr. Hans H. Pöschko im Seminarraum der KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz über die Perspektiven der Zentralen Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen. Der langjährige Vorsitzende des Fördervereins dieser international renommierten Institution am Schorndorfer Tor in Ludwigsburg stellte zunächst ausführlich deren komplexe Genese und Aufgaben dar. Ein Menschenalter nach Ende der Nazi-Tyrannei sei die Einstellung der staatsanwaltschaftlichen Tätigkeit nun absehbar – die konkrete Zukunft der bereits in letzter Zeit zunehmend wichtig gewordenen Säulen Bildung, Forschung und Archiv aber noch offen.

Der Förderverein wird weiter engagiert für eine starke Präsenz am hiesigen Standort eintreten und das mit den Planungen beauftragte Haus der Geschichte Baden-Württemberg kritisch begleiten. Die Gesamtschau zeigte, dass die Perspektive der Zentralen Stelle auf die Täter und jene der Gedenkstätte auf die Opfer komplementär zueinander sind. Konsequent haben die jeweiligen Vereine eine engere Zusammenarbeit vereinbart.

Bereits in der Vorwoche trafen sich zahlreiche Mitglieder des Vereins der KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz zur diesjährigen Mitgliederversammlung im Gasthaus Engel. (…)

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zuletzt aktualisiert am 21.02.2024 im Mitarbeiterbereich

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Die KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz e.V.

hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Opfer zu ehren, gegen Vorurteile, Ignoranz, Radikalismus und Fanatismus zu arbeiten und die Kontakte zu Überlebenden und ihren Nachkommen aufrecht zu erhalten.

In Gedenkfeiern und durch weitere Aktivitäten versucht sie, die Ereignisse im Glattbachtal im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu halten. Mit dieser Internetpräsenz informiert sie über die Geschehnisse und leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung der Regionalgeschichte im Landkreis Ludwigsburg.

Im Konzentrationslager Vaihingen/Enz

wurden zwischen August 1944 und April 1945 etwa 1700 Menschen durch unmenschliche, erniedrigende und schreckliche Arbeits- und Lebensbedingungen Opfer des nationalsozialistischen Terrorregimes.

Zunächst als Arbeits-, dann als Krankenlager organisatorisch dem Konzentrationslagers Natzweiler im Elsass unterstellt wurden dort etwa 5000 Häftlinge aus über 20 Nationen ganz Europas inhaftiert und der „Vernichtung durch Arbeit“ ausgesetzt bzw. ihren schwersten Krankheiten und der mangelhaften Hygiene und völlig unzureichenden Versorgung überlassen.