MAN WIRD JA WOHL NOCH SAGEN DÜRFEN – KZ-Gedenkstätte lädt zu sprachkritischer Ausstellung ein
Die KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz zeigt vom 13. bis zum 29. März 2026 die Wanderausstellung MAN WIRD JA WOHL NOCH SAGEN DÜRFEN in der evangelischen Stadtkirche Vaihingen/Enz. Diese vom Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg Ulm (DZOK) kuratierte Ausstellung thematisiert den Umgang mit demokratiefeindlicher und menschenverachtender Sprache am Beispiel von acht Schlüsselbegriffen. Erläutert wird, wie diese Begriffe in der Vergangenheit verwendet wurden und wie sie heute von der extremen Rechten wiederbelebt und instrumentalisiert werden. Die Ausstellung möchte bewusst machen, wie Sprache gezielt in den Medien als Waffe eingesetzt wird, um neue Gewohnheiten zu schaffen.
Eröffnet wird die Ausstellung am 13.März um 18 Uhr durch Frau Lein vom DZOK Ulm.
Am 18. März um 19 Uhr hält Frau Dr. Franziska Maier von der Universität Stuttgart im Gemeindesaal der evangelischen Kirchengemeinde den Vortrag Worte formen Wirklichkeit: Wie Sprache demokratische Normen verschiebt – und was wir dagegen tun können. In diesem Vortrag geht es um Demokratiedefinitionen und wie diese missbraucht werden. Weiterhin wird erläutert, wo demokratiefeindliche Sprache auftritt, wie sie eingesetzt wird, welche Konsequenzen sich daraus für pluralistische und vielfältige Gesellschaften ergeben und welche Mittel wir haben, um die Demokratie zu stärken.
Die KZ-Gedenkstätte Vaihingen Enz lädt die interessierte Öffentlichkeit herzlich zum Vortrag und zum Besuch der Ausstellung ein.
Öffnungszeiten: Sa 11:30-14:00, So 14:00-17:00, Mo 16:00-19:00, Mi 17:00-19:00, Fr 16.00-19:00